Bittere Realität. Fast Fashion macht Textilien zum Wegwerf-Produkt.

Bekleidung spielt in unserem Leben eine besondere Rolle. Sie erfüllt nicht nur eine Schutzfunktion, indem sie uns vor Wind, Wetter und Sonne schützt, sondern hat zudem einen identitätsstiftenden Charakter. Schließlich ist Kleidung ein Spiegel der Seele.

Doch leider ist in den letzten Jahren ein negativer Trend zu beobachten. Es werden viel mehr Textilien gekauft als notwendig und immer schneller wieder weggeworfen. Allein in Deutschland produzieren wir 750.000 Tonnen Altkleider pro Jahr. Ermöglicht wird dieses Konsumverhalten vor allem durch die Billigproduktionen großer Textilketten, die oftmals zu Lasten der Textilarbeiter, der Umwelt und der eigenen Gesundheit gehen.

Die Textilindustrie hat in letzter Zeit viele negative Schlagzeilen geschrieben, vor allem durch die sogenannten „Sweatshops“ (Ausbeutungsbetriebe). Dort müssen Arbeiter unter menschenunwürdigen Bedingungen sogar um ihr eigenes Leben fürchten. Der Einsturz der Textilfabrik in Bangladesch im April 2013 ist der traurige Höhepunkt einer fehlgesteuerten Wertschöpfungskette.

Umweltfreundlich und sozial hergestellt. Und trotzdem modern!

Diesem Trend möchten wir entgegensteuern und mit myNations zeigen, dass es auch anders geht! Bei myNations wird viel Wert auf qualitativ hochwertige Ware gelegt, die zu fairen Löhnen und im Sinne der Natur hergestellt wird. Deswegen müssen unsere Textil-Lieferanten strenge soziale und ökologische Standards einhalten.

Bedeutet dies, dass die T-Shirts auch „Öko“ aussehen? Nein, unsere Textilien sind modern geschnitten und ermöglichen dir ein stilsicheres Auftreten. Hinzu kommt, dass sich 100% Bio-Baumwolle viel geschmeidiger auf deiner Haut anfühlt, als ein konventionell produziertes T-Shirt. Überzeuge dich selbst davon!

Soziale und ökologische Standards. Was bedeutet das?

Die sogenannte textile Kette enthält viele Produktionsschritte an die unterschiedlichste Personen und Firmen beteiligt sind. Diese Komplexität erschwert es, die Produktion der Textilien transparent nachzuverfolgen. An dieser Stelle kommen soziale und ökologische Standardgeber ins Spiel. Denn diese engagieren sich für eine nachhaltigere Textilproduktion.

So sind unsere Textil-Lieferanten Mitglieder der Fair Wear Foundation (FWF). Die FWF ist eine Non-Profit Organisation und zeichnet Textilfirmen aus, die sich an die Richtlinien der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) halten. Dabei setzt sie sich seit 2001 für sichere und menschenwürdige Arbeitsbedingungen, für Mitbestimmung sowie faire Löhne der Arbeiter ein. Zudem ist Kinderarbeit untersagt. Zu den Hauptaufgaben der Organisation zählen die Einhaltung der korrekten Arbeitsbedingungen und die Überwachung des fairen Umgangs der Modelabels mit den Textilfabriken.

Zudem stehen unsere Textil-Lieferanten für eine biologische Produktion. Die Baumwolle stammt aus einem kontrolliert biologischen Anbau (kbA). Das bedeutet, dass …

  • auf Chemiedünger und synthetische Pestizide verzichtet wird.
  • Schädlingsbekämpfung mit ungefährlichen Mitteln (z.B. Duftlockstoffe) umgesetzt wird.
  • sparsam mit Wasser umgegangen wird.
  • Textilfabriken regelmäßig von unabhängigen Institutionen überprüft werden. 

Auf der Internetseite www.sauberekleidung.de findest du weiterführende Informationen zu den Produktionsbedingungen in der Textilwirtschaft.